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Hat Sturmkind mit Drift noch eine Zukunft?


visionbrasil
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vor 8 Stunden schrieb THR3360:

Das liegt aber auch an der mechanischen Umsetzung vom Antrieb der Driftracer. Sie lenken nun mal eben über den Drehteller. Eine Bewegung wie beim Carrera Hybrid wird nie erreicht werden.

Ja es ist ein anderes Konzept. Auch ohne jeglichen Driftwinkel ist es immer ein symmetrisches Lenken über beide Antriebsräder nahezu perfekt in der Mitte des Fahrzeugs.  Wie bei einem realen 1:1 Fahrzeug wo die Hinterräder ohne Schlupf (mit lenkende Hinterachsen außen vor)  einen kleineren Radius in z.B engen Kurven fahren, wird es also nie geben.

Aber das macht meiner Meinung nach nicht so viel aus, dass es einen echten Racebetrieb nicht möglich macht. Das hat momentan andere Gründe.

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vor 1 Stunde schrieb jogger86:

Ja, dem würde ich beipflichten. Du kannst vielleicht Beschleunigung, Bremse und auch das generelle Kurvenverhalten anpassen, allerdings wird man immer das Problem haben, dass die Optik nicht zu den Erwartungen im Rennmodus passt. Und eine saubere Geradeaus Fahrt ist durch die Drehteller Technik in Zusammenhang mit der Neigungssteuerung auch deutlich schwerer möglich. Das "klebenbleiben" angegeben und Bande beruht ja auch auf der genutzten Technik und ist meines Erachtens ein Haupt Grund, warum ein reiner Rennbetrieb nie wirklich perekt funktioniert wird.

Aber der Dr!ft Betrieb ist halt genial. 

Da muss ich dir und @THR3360   wohl auch vollkommen recht geben!

Jetzt, nachdem die CH herausgekommen sind und man schon allein das "Bandenproblem" vergleicht, wäre wohl ein Drifter nie zu einem echten Racer geworden.

Deshalb wäre ja auch meine Option Nr.2 (siehe Seite 3) mein Favorit.
CH auch dafür tauglich machen, dass man alle (zukünftigen) Optionen (außer natürlich dass die Kiste via KI von alleine vor einer Kurve bremst) ohne eine CH Rennstrecke zu realisieren sein werden.

Damit wären alle Fraktionen abgedeckt. Die, die alla Matthias Malmedie driftend um die Kurven des "Bilster Berg" knallen wollen, und die die auf der gleichen Strecke mit CH mal ein richtiges GT3  Rennen fahren wollen. Eine Stunde Driften, eine Stunde Rennen.

Und alle die es nur für ihre Kiddys kaufen, die können ja das CH Komplettpaket bestellen.

Bearbeitet von visionbrasil
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vor einer Stunde schrieb jogger86:

Ja, dem würde ich beipflichten. Du kannst vielleicht Beschleunigung, Bremse und auch das generelle Kurvenverhalten anpassen, allerdings wird man immer das Problem haben, dass die Optik nicht zu den Erwartungen im Rennmodus passt. Und eine saubere Geradeaus Fahrt ist durch die Drehteller Technik in Zusammenhang mit der Neigungssteuerung auch deutlich schwerer möglich. Das "klebenbleiben" angegeben und Bande beruht ja auch auf der genutzten Technik und ist meines Erachtens ein Haupt Grund, warum ein reiner Rennbetrieb nie wirklich perekt funktioniert wird.

Aber der Dr!ft Betrieb ist halt genial. 

Jein, ich glaube es ist sehr gut möglich einen reinen Racebetrieb ausreichend gut  zu simulieren. Das Problem liegt eher daran, dass die Fahrzeuge z.B ein D1 Red Turbo hinsichtlich Setup aktuell überhaupt nicht auf recht neutrales Fahren programmiert sind. Wenn man mal genau beobachtet, wird man feststellen, dass noch ein simulierter Driftanteil im Racemode enthalten ist. Würde man den wegprogrammieren wäre das Fahrzeug nahezu neutral.

Diese Bandengeschichte hängt damit auch zusammen.  Ich muss zustimmen die Technik macht es etwas schwieriger von der Bande wegzukommen, als wenn das Konzept wie ein Realbetrieb gestaltet wäre.

Das Hauptproblem ist ab er oft ein anderes. Man ist ja oft zu schnell, wenn man in die Bande einschlägt. Meist versucht man noch das zu verhindern. Oft bewirkt diese Reaktion, dass der noch enthaltene Driftanteil der bisher noch im Racemode programmiert, ist die runde AE in einem leichten Driftwinkel gegen die Bande gesteuert ist. Sprich der Racer fährt quer gegen die Bande und bremst sich aus. Da er per Logik weis, er ist im leichten Drift, wird man ihn dort auch schwer von wegbekommen.

Hatte mal Videos mit Bandeneinschlägen von unten durch eine Glasplatte gemacht, da sieht man das Phänomen, was in der Regel bei einem Bandeneinschlag passiert. (ev. auch noch Gyrorest in der Programmierung, da wurde hier in der Community ein Verdachtsphänomen genannt)

Der Racer benötigt jetzt ein Fahrmanöver was real das Fahrzeug aus dem Drift bekommen würde. Das ist eben leider oft die Verlangsamung des Fahrzeugs und das dauert eben, weil man im Prinzip ja die Simulation erst real fertig ablaufen lassen muss.

THR3360 hatte mal in einer anderen Diskussion die Aussage gemacht, er weis nicht wie schnell ein Racer quer fahren kann.  Ich hatte dazu hier ein Video gepostet wie schnell das gehen würde. (auch wenn es unsinnig ist)

Man kann die Programmierung / Elektronik des Racer überlisten, um den programmierten Driftanteil wegzubekommen. (das hatte ich auch in diesem Querfahrt Video gemacht)

Man sieht dann speziell auch im Driftmodus (der Drift selber ist durch Trickserei eliminiert) wieviel Gehirnschmalz in die Programmierung des Fahrverhalten  der Racer gelaufen ist. Geht man mit halbwegs konstanter Gaspedalstellung in den Drift, würde sich die Raddrehzahl an der Hinterachse ja kaum verändern. Wir hätten beim realen Drift einen gewissen Schlupf an den Rädern,  der uns für den Vortrieb in Fahrzeugrichtung verloren geht.

Das Fahrzeug selber wird also langsamer in der Kurve.

Exakt dieses Verhalten sehe ich bei manipulierten Fahrzeug ohne Drift. Obwohl konstante Gasstellung auf dem Display wird das Fahrzeug im Driftmode automatisch bei jeder Kurvenfahrt in der Raddrehzahl deutlich runtergeregelt. (also wie von Geisterhand unrealistisch wirkend  deutlich langsamer)

Diese Programmierung fällt uns bei Regelbetrieb im Drift eigentlich überhaupt nicht auf, weil wir ev. zusätzlich im Drift Gas geben.

Unter dieser Manipulation sehe ich aber auch sehr gut den Driftanteil der z.B auch beim Red Turbo noch im Racemode steckt. 

Sprich das könnte man per APP  sehr wohl noch alles sehr deutlich Race lastiger programmieren.

 

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vor 14 Minuten schrieb jobia:

Jein, ich glaube es ist sehr gut möglich einen reinen Racebetrieb ausreichend gut  zu simulieren. Das Problem liegt eher daran, dass die Fahrzeuge z.B ein D1 Red Turbo hinsichtlich Setup aktuell überhaupt nicht auf recht neutrales Fahren programmiert sind....................Unter dieser Manipulation sehe ich aber auch sehr gut den Driftanteil der z.B auch beim Red Turbo noch im Racemode steckt.............Sprich das könnte man per APP  sehr wohl noch alles sehr deutlich Race lastiger programmieren.

 

Richtig. Mit den D1er ist es am schlechtesten Rennen zu fahren. Gerade, Highspeed, abbremsen und um ne Kurve = Katastrophe. Auf einem Mickymaus Zickzackkurs sind sie dagegen genial.

Genau der Gegensatz dazu Nissan und Audi. Viel besser auf Rennstrecken, vor allem bei langgezogenen schnellen Kurven. Dafür komme ich mit denen um 3 hintereinander folgenden langsamen Kurven nicht um die Ecke

Ich rede natürlich bei Allen vom Race Modus!

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vor 1 Minute schrieb visionbrasil:

Richtig. Mit den D1er ist es am schlechtesten Rennen zu fahren. Gerade, Highspeed, abbremsen und um ne Kurve = Katastrophe. Auf einem Mickymaus Zickzackkurs sind sie dagegen genial.

Genau der Gegensatz dazu Nissan und Audi. Viel besser auf Rennstrecken. Dafür komme ich mit denen um 3 hintereinander folgenden langsamen Kurven nicht um die Ecke

Ich rede natürlich bei Allen vom Race Modus!

Darum werden bei Rennen mit den langjährig erfahrenen Fahrern auch fast nur D1 mit 1000PS gefahren... Ironie aus.

Ich denke du musst einfach noch mit nem D1 Rennen fahren üben.

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vor 30 Minuten schrieb Uwe.66:

Darum werden bei Rennen mit den langjährig erfahrenen Fahrern auch fast nur D1 mit 1000PS gefahren... Ironie aus.

Ich denke du musst einfach noch mit nem D1 Rennen fahren üben.

Man  kann sich auf alles einstellen, ganz klar. Mir ging es im wesentlichen halt nur darum, daß bei allen Racern z.t noch ein programmierter Driftanteil im Racemode vorhanden ist. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger. Das könnte Sturmkind wenn sie es für sinnvoll halten komplett rausnehmen.

Das ist ja das schöne an dem Konzept der Simulation.

Damit schließt sich bei mir auch wieder der Kreis in das eigentlich Thema Richtung Zukunft Sturmkind. Wenn es an Geld nicht mangelt, wäre mit der App und Tuningmenüs , Reifen, Fahrwerk, Stabis usw. alles auf hohem Niveau simulierbar möglich. 

Was bleibt ist halt die minimale Restabweichung von der Realität aufgrund des mechanischen  anderen Konzepts.

Aber ehrlich das merken doch die wenigsten. (Überwiegend an der Bande merkt man das. Aber ohne programmierten Driftanteil kommt man gut weg, habe ich festgestellt, denn dann stört das auschwenkende Heck nicht extrem)

Wem ist z.B diese künstliche programmierte Verlangsamung im Drift bisher aufgefallen.  Schätze mal das wird im niedrigen % Bereich liegen, wenn nicht gen 0 tendieren.

Bearbeitet von jobia
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Der D1 hatte so gegen 2019 nochmal nen Update der RWD-Setups bekommen, so dass diese deutlich stabiler im Race-Mode geworden sind. Hier macht auch grundsätzlich viel aus, ob mit oder ohne Drift-Assi gefahren wird. Aber ja - mal ein richtiges, bockstabiles GT-Setup mit Fahrzeug wäre schon ne sehr feine Sache.

Zum Thema Race mit DR!FT:

Hier kann kurz festgehalten werden, dass es am Fahrer und der Strecke liegt wie sehr mit dem „Heck gelenkt“ wird (werden muss). In den allermeisten Fällen „übertreiben“ (zu schnell, zu harte Einlenkung, Handbremse) wir es einfach so dass das Heck ausbricht. Aber mit viel Erfahrung und Gefühl für die Simulation können die DR!FT-Racer auch am Limit ohne nennenswerten Über- oder Untersteuern bewegt werden. Und allein schon das macht es extrem faszinierend mit DR!FT zu fahren. Man merkt das Gewicht des Autos, die Trägheit, die Physik. Die Balance. Mega. 
 

CH ist an der Stelle technologisch nicht in der Lage das reproduzieren zu können. Einzig das untersteuern lässt sich auf eine eigene Art und Weise darstellen. Aber bitte nicht falsch verstehen - mir macht sich CH super viel Spaß und auch CH ist nicht trivial und braucht viel Übung um gut zu werden und für mich ist es kein CH oder DR!FT, sondern CH und DR!FT. DR!FT hat aber ein viel höheres Level an Fahrkomplexität und ist signifikant anspruchsvoller und abwechslungsreicher. 

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vor 55 Minuten schrieb Jash:

Der D1 hatte so gegen 2019 nochmal nen Update der RWD-Setups bekommen, so dass diese deutlich stabiler im Race-Mode geworden sind. Hier macht auch grundsätzlich viel aus, ob mit oder ohne Drift-Assi gefahren wird. Aber ja - mal ein richtiges, bockstabiles GT-Setup mit Fahrzeug wäre schon ne sehr feine Sache.

Zum Thema Race mit DR!FT:

Hier kann kurz festgehalten werden, dass es am Fahrer und der Strecke liegt wie sehr mit dem „Heck gelenkt“ wird (werden muss). In den allermeisten Fällen „übertreiben“ (zu schnell, zu harte Einlenkung, Handbremse) wir es einfach so dass das Heck ausbricht. Aber mit viel Erfahrung und Gefühl für die Simulation können die DR!FT-Racer auch am Limit ohne nennenswerten Über- oder Untersteuern bewegt werden. Und allein schon das macht es extrem faszinierend mit DR!FT zu fahren. Man merkt das Gewicht des Autos, die Trägheit, die Physik. Die Balance. Mega.

Ja, habe ach schon versucht einen Drifter auf einer Rennstrecke mit möglichst wenig driften zu fahren. Aber da fährt einem ja jeder erfahrene Drifter um die Ohren.
Und das ist ja bei den ECHTEN Rennautos nicht so. Da ist driften immer langsamer als gezielt um die Kurve zu zirkeln.

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vor 1 Stunde schrieb jobia:

Sprich das könnte man per APP  sehr wohl noch alles sehr deutlich Race lastiger programmieren.

Sicher kann man da noch was optimieren oder das Setup ändern, aber die Frage ist ob sich der Aufwand wirklich lohnt, bzw. ob das Gesamtfahrverhalten dann darunter leidet, wenn auch noch derDriftanteil komplett rausgenommen würde? 

Wenn der Racer auf dem Rücken liegt kann man ja gut erkennen, was er so in bestimmten Situationen macht. Der Gyro wirkt beispielsweise nicht oder nur kaum auf den Drehteller, aber sehr stark auf die "Lenkung" (also die Antriebsräder)->Sieht man wenn man den Racer mit sehr wenig Gas schnell hin und her dreht.

Wenn du im Race Modus stark lenkst (driften->übersteuern), sieht man wie der Drehteller arbeitet. Und der arbeitet logischerweise immer genau entgegengesetzt der Richtung, die man bräuchte um aus der Bande zu kommen. Jetzt könnte man meinen einfach nur stark in die Bande lenken zu müssen, damit man wieder rauskommt. Der Drehteller steht dann zwar richtig, aber die Raddrehzahlen Unterschiede sind dann natürlich trotzdem immer noch so, dass man weiter in die Bande lenkt. Also ein Teufelskreis.

Wenn man aber relativ langsam in der Bande hängt, hat der Dr!ft Anteil quasi keinen Einfluss mehr. (Der Teller steht geradeaus) Von daher kommt man dann leichter aus der Bande, weil der Drehteller nicht mehr arbeitet und ganz "normal" wie ein Panzer über den Unterschied der Raddrehzahlen gelenkt wird. (Ein bisschen kann man zwar immer noch "kleben" bleiben, da die Lenkung ja in der Mitte des Fahrzeugs sitzt, aber das ist kein großes Problem mehr)

Wie gesagt lenkt der Drehteller immer entgegengesetzt zum Lenkbefehl (Immer dann wenn du übersteuerst/driftest). Dadurch kannst du wie beschrieben leicht in der Bande "kleben" bleiben.

Wenn man den Drehteller gar nicht nutzen würde (->Driften komplett deaktiviert ), könnte das zwar das Banden Problem lösen, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass das Fahrverhalten dann noch  zufriedenstellend ist.

Es war ja auch mal im Gespräch, ob man einen Banden-Einschlag über den Gyro erkennen kann, um dann aktiv den Driftwinkel rauszunehmen. Nur wenn das nicht zuverlässig oder vlt. sogar ungewolt auslöst, sorgt das am Ende auch nur für mehr Frust.

 

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vor einer Stunde schrieb visionbrasil:

Ja, habe ach schon versucht einen Drifter auf einer Rennstrecke mit möglichst wenig driften zu fahren. Aber da fährt einem ja jeder erfahrene Drifter um die Ohren.
Und das ist ja bei den ECHTEN Rennautos nicht so. Da ist driften immer langsamer als gezielt um die Kurve zu zirkeln.

Üben, Üben, Üben 🤯🤪🙈

Ich vermute ganz stark wenn wir uns in ein echtes Rennfahrzeug mit 500+ PS setzen würden und würden genauso Vollgas geben, wie wir es mit den DR!FT-Racern zu gerne und zu schnell machen, uns würde das echte Rennfahrzeug um die Ohren fliegen und es würde nur über oder untersteuern und von der Strecke rutschen. 

Der Trick ist sich von „unten“ (=langsam) nach oben zu arbeiten und so die Limits kennen zu lernen. Wenn man immer über dem Limit fährt (=übersteuern/untersteuern) wird man das Limit nicht lernen, weil man einfach den Schwellwert nicht erfährt. 

Hier können die Beweisvideos aus den DR!FT Online Games Classics ein verdammt gutes Lernmaterial sein, weil man hier den Stil der absoluten Top-Fahrer in aller Ruhe studieren kann (Race- wie im Drift-Modus). 

Und einwas darf man nicht vergessen: Wir fahren meist DR!FT auf maßgeblich sehr (sehr) kleinen Strecken. Hier ist Driften schon ein Muss, um sinnvoll um enge Kurven zu kommen oder man fährt diese sehr langsam, so wie es bei CH bei engen Kurven auch der Fall ist. 

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vor 39 Minuten schrieb jogger86:

Sicher kann man da noch was optimieren oder das Setup ändern, aber die Frage ist ob sich der Aufwand wirklich lohnt, bzw. ob das Gesamtfahrverhalten dann darunter leidet, wenn auch noch derDriftanteil komplett rausgenommen würde? 

Wenn der Racer auf dem Rücken liegt kann man ja gut erkennen, was er so in bestimmten Situationen macht. Der Gyro wirkt beispielsweise nicht oder nur kaum auf den Drehteller, aber sehr stark auf die "Lenkung" (also die Antriebsräder)->Sieht man wenn man den Racer mit sehr wenig Gas schnell hin und her dreht.

Wenn du im Race Modus stark lenkst (driften->übersteuern), sieht man wie der Drehteller arbeitet. Und der arbeitet logischerweise immer genau entgegengesetzt der Richtung, die man bräuchte um aus der Bande zu kommen. Jetzt könnte man meinen einfach nur stark in die Bande lenken zu müssen, damit man wieder rauskommt. Der Drehteller steht dann zwar richtig, aber die Raddrehzahlen Unterschiede sind dann natürlich trotzdem immer noch so, dass man weiter in die Bande lenkt. Also ein Teufelskreis.

Wenn man aber relativ langsam in der Bande hängt, hat der Dr!ft Anteil quasi keinen Einfluss mehr. (Der Teller steht geradeaus) Von daher kommt man dann leichter aus der Bande, weil der Drehteller nicht mehr arbeitet und ganz "normal" wie ein Panzer über den Unterschied der Raddrehzahlen gelenkt wird. (Ein bisschen kann man zwar immer noch "kleben" bleiben, da die Lenkung ja in der Mitte des Fahrzeugs sitzt, aber das ist kein großes Problem mehr)

Wie gesagt lenkt der Drehteller immer entgegengesetzt zum Lenkbefehl (Immer dann wenn du übersteuerst/driftest). Dadurch kannst du wie beschrieben leicht in der Bande "kleben" bleiben.

Wenn man den Drehteller gar nicht nutzen würde (->Driften komplett deaktiviert ), könnte das zwar das Banden Problem lösen, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass das Fahrverhalten dann noch  zufriedenstellend ist.

Es war ja auch mal im Gespräch, ob man einen Banden-Einschlag über den Gyro erkennen kann, um dann aktiv den Driftwinkel rauszunehmen. Nur wenn das nicht zuverlässig oder vlt. sogar ungewolt auslöst, sorgt das am Ende auch nur für mehr Frust.

 

Wieso sollte sich der Aufwand nicht lohnen? Driften und Kurvenfahren sind zwei komplett unterschiedlich steuerbare Funktionen, die komplett getrennt gesteuert werden können. Sobald der Drehteller sich dreht ist es eine Driftsimulation.

Was macht ein reales Fahrzeug bei normaler Kuvenfahrt? Antwort es schwenkt nicht mit dem Heck aus.

Was würde der Racer ohne normalen Driftanteil machen?

Antwort das Heck schwenkt (Konzept aussen vor) nahezu überhaupt nicht gross auffällig aus.

Was diese Gyrogeschichte betrifft. Man darf nicht immer diesen Vergleich drehe den Racer um schwenke ihn hin und her heran nehmen. Ich hatte glaube ich hier oder bei facebook mal ein Video gezeigt. Fahrzeug war manipuliert um eindeutige Aussagen machen zu können wo ist der gyro  verbaut was löst er aus?

Wenn ich den Gyrobausteintyp in diesem zuge korrekt ermittelt habe (100% sichern kann man nicht sein, da anstatt Typ nur marking Codes drauf sind) dann ist es der kleine Bruder dessen der in technischen Daten des BLE Chip (der im Racer verbaut ist) genannt wird. Das pin layout passt perfekt. Dann wäre es ein 3achs gyro mit Bewegungsensoren. Der racer würde also erkennen ob er auf dem Dach liegt, nur in der Hand gehalten wird oder ob er sich überhaupt entsprechend app Steuerung bewegt.

Ob hier überhaupt mit der gyrosteuerung so weit geregelt wird, habe ich nie getestet. Aber es gab hier in der community mal jemand der hat gesagt der racer könnte ohne gyro überhaupt nicht geradeaus fahren. Da habe ich drauf geantwortet wenn die Räder identische raddurchmesser haben kann er das sehr wohl durch die internen regelschleifen.

Wie weit ist die gyroregelung wirklich beim Fahren aktiv. Ich Glaube man könnte es, man hat es aber fast gen 0 zurückgenommen.

Man mache mal bewusst den test und mache ein antriebsrad grösser als das andere und fahre per Smartphone geradeaus. Der gyro müsste das ja ausregeln (siehe auch dein handtest mit unterschiedlichen raddrehzahlen)

Man wird feststellen der racer fährt eine Kurve. Man tausche die Räder. Jetzt fährt er in die andere Richtung.

Man baue alles zurück. Man stupse den racer bei langsamer geradeausfahrt hinten am Heck mal in die eine, dann in die andere richtung um 1 bis 2cm an. (Effekt sollte ähnlich dem handtest sein, die raddrehzahl sollte heftig nachreguliert werden)

Tut es aber nicht der racet fährt gerade in die Richtung weiter wo man ihn hingestubst hat. Es ist keine nachregulierung über einen gyroregelkreis nachweisbar.

Man fahre geradeaus entlang einer schrägen Oberfläche. Der racer driftet nach unten ab.  Der gyroregelkreis müsste das aber eigentlich abfangen.

Ich Vergleiche es mit einem heli der ein Flybarless System mit einer Stabilisierung besitzt. Hier kann ich bei ausgeschalteten Motor alle gegenreaktionen an der taumelscheine sehen. Im Flug bei stark schwankenden Wind das ebenfalls sehen und auch durch die Geräusche hören. Beim racer glaube ich hat man im Fahrbetrieb diese gyroregelung massiv zurückgenommen. Warum auch, es wäre nicht realistisch.

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vor 17 Minuten schrieb jobia:

Man baue alles zurück. Man stupse den racer bei langsamer geradeausfahrt hinten am Heck mal in die eine, dann in die andere richtung um 1 bis 2cm an. (Effekt sollte ähnlich dem handtest sein, die raddrehzahl sollte heftig nachreguliert werden)

Tut es aber nicht der racet fährt gerade in die Richtung weiter wo man ihn hingestubst hat. Es ist keine nachregulierung über einen gyroregelkreis nachweisbar.

Das stimmt so nicht. Der Racer macht nämlich genau das. Wenn man ihn bei langsamer Fahrt am Heck anstupst, macht er das, was man auch beim Handtest sieht. Er regelt die Drehzahl der Räder unterschiedlich nach, damit der Racer anschließend wieder in der Ursprungsrichtung wie vor dem Schubs weiterfährt. (Die Räder müssen dafür aber sauber sein!) Das hatte ich vor Carrera Hybrid gar nicht so im Blick. 😅 Wenn sie etwas schmutzig sind, versucht der Gyro das zwar auszugleichen, aber die Räder schlupfen dann einfach.

Der Anwendungszweck des Gyros ist halt ein anderer als bei klassischem RC. Es geht ja nicht um absolute Stabilität, sondern um relative Stabilität, also darum das Auto zu stabilisieren, wenn das Verhalten des Autos von der berechneten Fahrphysik abweicht. Und ja, ich denke auch, dass kleine Abweichungen nicht ausgeglichen werden. (Also unterschiedliche Radgrößen) macht bei möglichen Messabweichungen auch keinen Sinn, da es sonst zu träge wird wenn man stark filtert.

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vor einer Stunde schrieb Jash:

Üben, Üben, Üben 🤯🤪🙈

...

Hier können die Beweisvideos aus den DR!FT Online Games Classics ein verdammt gutes Lernmaterial sein, weil man hier den Stil der absoluten Top-Fahrer in aller Ruhe studieren kann (Race- wie im Drift-Modus). 

Und einwas darf man nicht vergessen: Wir fahren meist DR!FT auf maßgeblich sehr (sehr) kleinen Strecken. Hier ist Driften schon ein Muss, um sinnvoll um enge Kurven zu kommen oder man fährt diese sehr langsam, so wie es bei CH bei engen Kurven auch der Fall ist. 

Leider scheint es ja gang und gäbe zu sein, nicht mehr den Ton mit auszugeben. Ich finde es enorm wichtig, dass bei dem "Lehrmaterial" auch der Ton dabei sein muss.

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vor einer Stunde schrieb jogger86:

Das stimmt so nicht. Der Racer macht nämlich genau das. Wenn man ihn bei langsamer Fahrt am Heck anstupst, macht er das, was man auch beim Handtest sieht. Er regelt die Drehzahl der Räder unterschiedlich nach, damit der Racer anschließend wieder in der Ursprungsrichtung wie vor dem Schubs weiterfährt. (Die Räder müssen dafür aber sauber sein!) Das hatte ich vor Carrera Hybrid gar nicht so im Blick. 😅 Wenn sie etwas schmutzig sind, versucht der Gyro das zwar auszugleichen, aber die Räder schlupfen dann einfach.

Der Anwendungszweck des Gyros ist halt ein anderer als bei klassischem RC. Es geht ja nicht um absolute Stabilität, sondern um relative Stabilität, also darum das Auto zu stabilisieren, wenn das Verhalten des Autos von der berechneten Fahrphysik abweicht. Und ja, ich denke auch, dass kleine Abweichungen nicht ausgeglichen werden. (Also unterschiedliche Radgrößen) macht bei möglichen Messabweichungen auch keinen Sinn, da es sonst zu träge wird wenn man stark filtert.

Komisch ich konnte damals keine Nachregelung im langsam oder schnelleren fahrbetrieb erkennen. Räder waren sauber auf kautschuk. Meine Tests lagen aber alle noch vor dem Android Bug. Aber das dürfte egal sein, da es ja eine Firmware Geschichte des racers ist. Die hat sich ja schon länger nicht geändert.  Wie schnell bist du denn gefahrenen, mit welchem racertyp. Ev. Noch interessant mit oder ohne fahrhilfen. ( falls da doch etwas in den modis beeinflusst wird) Würde das gerne noch mal nachprüfen, da meine Ergebnisse halt anders aussehen. Bei meinen Tests waren fahrhilfen aus. Racer war Red turbo mit Standard Motor.

Bearbeitet von jobia
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vor 29 Minuten schrieb jobia:

Komisch ich konnte damals keine Nachregelung im langsam oder schnelleren fahrbetrieb erkennen. Meine Tests lagen aber alle noch vor dem Android Bug. Aber das dürfte egal sein, da es ja eine Firmware Geschichte des racers ist. Die hat sich ja schon länger nicht geändert.  Wie schnell bist du denn gefahrenen, mit welchem racertyp. Ev. Noch interessant mit oder ohne fahrhilfen. ( falls da etwas in den modis beeinflusst wird) Würde das gerne noch mal nachprüfen, da meine Ergebnisse halt anders aussehen

Hier ein Test mit einem D1 V8, Clubsport, Race Modus, Straßenreifen, Asphalt, Kein Soft steering, Kein Drift Assistant. (Android Handy lag flach auf dem Boden und ca 10% Gas)

 Ist zwar aus der Perspektive nicht perfekt zu sehen, aber man kann sehen, wie er nach dem "Eingriff" wieder in die gleiche Himmelsrichtung zurück regelt.

Der Porsche macht das aber auch genau so.  Aber darum geht es ja eigentlich gar nicht in dem Thema 😅

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